Donnerstag, 29. Dezember 2011

Das artports.com-Video 2011

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Ideenwettbewerb Karlsruhe 2015

Beim Ideenwettbewerb mit rund 400 Teilnehmern zum 300-jährigen Stadtjubiläum Karlsruhes im Jahr 2015 war das artports-Team unter den 15 ausgewählten Projekten mit "110.000 Tage Karlsruhe - ein urbanologisches Puzzle" und "Karlsruhe erwacht" gleich zweimal erfolgreich.

Montag, 8. August 2011

Kunst-Hotspot Asien im Fokus


Startete das Karlsruher Unternehmen 2005 als deutschlandweites Internetportal für Kunstgalerien, umfasst es heute weltweit mehr als 7.000 Museen, Galerien, Kunstinstitutionen, Künstler und Auktionshäuser und bietet damit einen der umfassendsten Überblicke des aktuellen Kunstgeschehens. Die kontinuierliche Einführung von neuen Inhalten, wie beispielsweise dem 2009 gestarteten Online-Magazin mit eigener Redaktion, Videopräsentationen sowie der forcierte Ausbau von Medienkooperationen mit internationalen Kunstmessen, wie etwa der Art Basel, der fiac in Paris, der Art Dubai oder SCOPE Art Show bildeten die Grundlage für ein stabiles Wachstum. Vor allem durch ihre direkten Kontakte mit den Kunstmessen in Shanghai, Seoul, Taipeh, Hongkong, Singapur u.a. sieht die Gründerin und CEO Bettina Wohlwend gute Chancen, auf dem wachsenden asiatischen Kunstmarkt in Zukunft noch stärker Fuß zu fassen.

Fest im Blick bleibt dennoch auch weiterhin der europäische und deutsche Kunstmarkt. Medienpartnerschaften mit dem Art Forum Berlin, der Art Cologne oder ein eigener Messestand auf der art KARLSRUHE sind für artports.com unverzichtbar. Als Instrument zur Kundenbindung erschien 2011 erstmals auch eine zweisprachig gedruckte Sonderausgabe des "artports magazines". Die Einführung weiterer Serviceleistungen für Kunden aus dem Galerien- und Museenbereich ist geplant.

Foto: Lorenzo Rudolf, Fair Director der Art Stage Singapore mit Bettina Wohlwend, CEO artports.com, 01/2011, © ONUK

artports.com: fünf Jahre internationales Kunstportal


Was in traditionellen Unternehmensbereichen eher unspektakulär ist, ist im Internet-Business keineswegs selbstverständlich. Dort gehen die Uhren anders und fünf Jahre erfolgreiche Geschäftstätigkeit bei ständiger Expansion können sich mehr als nur sehen lassen. artports.com kann 2010 ein derartiges Jubiläum feiern und dies mit gutem Grund. Startete das Karlsruher Unternehmen vor fünf Jahren als deutschlandweites Internetportal für Kunstgalerien, umfasst es heute weltweit mehr als 6.500 Museen, Galerien, Kunstinstitutionen, Künstler und Auktionshäuser und bietet damit einen der wohl umfassendsten Überblicke des aktuellen Kunstgeschehens. Die kontinuierliche Einführung von neuen Inhalten, wie beispielsweise dem 2009 gestarteten Online-Magazin mit eigener Redaktion, Videopräsentationen sowie der forcierte Ausbau von Medienkooperationen mit internationalen Kunstmessen, wie etwa der Art Basel, der fiac in Paris oder dem Art Forum Berlin, bildeten die Grundlage für ein stabiles Wachstum. Vor allem durch direkte Kontakte mit den Kunstmessen in Shanghai, Seoul, Taipeh u.a. sieht die Gründerin und CEO Bettina Wohlwend gute Chancen, auf dem wachsenden asiatischen Kunstmarkt in Zukunft noch stärker Fuß zu fassen.

Soviel sich auch in den fünf Jahren geändert hat, ist artports.com einem zentralen Anliegen von Gründung an treu geblieben: dem der aktiven Künstlerförderung. So bietet das Portal professionellen Künstlern eine kostenlose Plattform zur Präsentation ihrer Projekte und Arbeiten. Daran soll sich bei allem notwendigen Wandel auch in Zukunft nichts ändern.

Foto: Bettina Wohlwend, CEO von artports.com auf der fiac Paris 2009
(© ONUK)

Interview mit Bettina Wohlwend

Die Kunstportalbetreiberin Bettina Wohlwend wuchs in Karlsruhe auf und machte hier Ihren Schulabschluss. Nach dem Abschluss blieb sie für ein Biologiestudium in der Fächerstadt. In den folgenden Jahren arbeitete sie an verschiedenen Forschungsprojekten in Wien, Stockholm und London. 1997 kehrte sie nach Karlsruhe zurück, wo sie zunächst am Forschungszentrum tätig war. Zur Jahrtausendwende orientierte sie sich neu und absolvierte ein Aufbaustudium zur Webprogrammiererin. 2005 startete sie das Kunstportal "artports.com".

raumK: Frau Wohlwend, Ihr Werdegang ist beeindruckend. Doch was steckt dahinter? Was hat Sie von den Naturwissenschaften zur Kunst getrieben?

Wohlwend: Kunst hat mich bereits seit meiner Jugend fasziniert, und nach einigen Jahren Arbeit im Bereich der Molekularbiologie hatte ich den Wunsch, mich professionell mit der Kunst zu beschäftigen. Die Ausbildung als Webprogrammiererin eröffnete mir die Möglichkeit, zunächst ein deutschlandweites Internetportal für Bildende Kunst zu schaffen, in dem sich Galerien und Museen sowie Künstler präsentieren können. 2007 erfolgte der Ausbau zu einem internationalen Portal mit rund 6500 gelisteten Galerien und Museen sowie wesentlich erweiterten Inhalten.

raumK: Der Erfolg Ihres Online-Portals "artports.com" ist bereits heute mit über einer halben Million Seitenbesuchen pro Monat beeindruckend. Seit Beginn dieses Jahres gibt es das zum Portal passende Online-Magazin "artports magazine". Was kann man sich darunter vorstellen?

Wohlwend: Das artports magazine ist seit Januar 2009 online. Unter der Leitung der Kunsthistorikerin Roswitha Zytowski bietet es eigenständig recherchierte redaktionelle Beiträge zu verschiedenen Kunstthemen, wie beispielsweise Interviews, Ausstellungs- und Buchrezensionen oder Berichte über Kunstakteure. Es ist eine wichtige und logische Ergänzung zu den "sachinformatorischen" Inhalten des Portals. Auf artports.com findet der Besucher somit vom aktuellen Museen- und Galerienprogramm inkl. Wegbeschreibung und Öffnungszeiten, Kunstvideos, Kunstmesseterminen bis hin zur monatlichen Kunstglosse ein breites Spektrum von Informationen.

raumK: Bedingt durch Ihre Arbeit reisen Sie sehr viel. Doch auch privat sind Reisen eines Ihrer Steckenpferde. Immer wieder kann man in Berichten über Sie lesen, dass Sie eine große Vorliebe für Asien haben. Was fasziniert Sie so sehr an Asien?

Wohlwend: An Asien fasziniert mich die spannende Kombination von jahrtausender alter Kultur und Tradition mit einem fulminanten Aufbruch in die Zukunft. Auch auf dem Gebiet der Kunst zählt der Kontinent derzeit sicher zu den aufregendsten und interessantesten Orten.

raumK: Wo sehen Sie sich in 10 Jahren, was sind Ihre Zukunftspläne?

Wohlwend: Natürlich gibt es konkrete Zukunftspläne, aber ich glaube, dass man sich ein Stück Offenheit und Flexibilität bewahren muss. Für die nahe Zukunft steht der weitere Ausbau der Kooperationen mit den internationalen Kunstmessen, wie etwa der Art Basel, dem Art Forum Berlin, der Art Dubai, der SH contemporary in Shanghai im Vordergrund. Im Oktober werde ich beispielsweise auf der FIAC in Paris sein, mit der seit zwei Jahren eine Medienpartnerschaft besteht.

raumK: Wir danken Ihnen für dieses Interview und wünschen Ihnen alles Gute. (sw/tm)

Online-Kunstmagazin erfolgreich lanciert



Pünktlich zum Jahresbeginn startet artports.com sein neues Online-Kunstmagazin. Unter dem Namen artports magazine berichtet es ab sofort regelmäßig über verschiedene Themen aus der Welt der Bildenden Kunst. Eigene Reportagen zu aktuellen Fragen und Interviews mit renommierten Repräsentanten der Kunstszene werden ergänzt durch kunsthistorische Beiträge oder Berichte über Kunstinstitutionen und Kunsthochschulen.

Den Auftakt bilden Berichte über die Max Liebermann Villa in Berlin, die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig oder die Sempé-Ausstellung im Karikatur & Cartoon Museum Basel. Ein ganz besonderes Highlight der Erstausgabe ist das Interview mit Renate Gruber, die gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann L. Fritz Gruber, eine der herausragendsten Sammlungen der modernen Fotografie geschaffen hat. Geführt wurde es von Roswitha Zytowski, die die Redaktionsleitung von artports magazine übernommen hat.

Das Magazin stellt für artports.com eine wichtige Ergänzung dar und wird nach Auffassung der Geschäftsleitung die strategische Position des Unternehmens weiter festigen.